Presse

Malen als Hobby
Malschule Monika Hense zeigt Arbeiten im Jagdhaus
Langenhain (red)

Am Samstag, 09.November, eröffnete der Förderverein "Das Jagdhaus Langenhain e.V." gemeinsam mit der Malschule Monika Hense im Jagdhaus eine neue Bilderausstellung. Bis Ende Februar 2009 werden insgesamt 26 Originale von neun Schülerinnen und Schülern im großen Saal des historischen Gebäudes in Langenhain gezeigt.

Die Ausstellung wurde von Stadtrat Wolfgang Winckler eröffnet. Er dankte den Initiatoren für ihr Engagement, das wesentlich zur vielfältigen Nutzung des Jagdhauses beiträgt. Winckler erinnerte in seiner kurzen Ansprache, dass sich im Jagdhaus bis mitte der sechziger Jahre, auch die Langenhainer Schule befand und von daher in dem Raum stets Unterricht und Bildung stattfand. Darüber hinaus "sind die Bilder auch für die dort stattfindenden Sitzungen des Ortsbeirats ein Gewinn, denn sie bringen Farbe hoffentlich auch in die politische Diskussion".

Henning Fangauf, Vorsitzender des Vereins, stellte in seiner Ansprache die ausstellenden Schülerinnen und Schüler vor und zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt der Handschriften, die die Ausstellung präsentirt. Nicht nur die Altersspanne der ausstellenden Schüler von 8 - 56, auch die unterschiedlichen Techniken mit Aquarell, Acryl, Kohle und Pastellkreide spiegeln einen guten Eindruck über das "Malen als Hobby"wider.

"Nur wer hinschaut und das genaue Sehen schult, kann es in der Malerei zu etwas bringen", lautet das Credo der Mallehrerin Monika Hense.

Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten der Außenstelle des Jagdhauses besichtigt werde: Dienstags 16:30 - 18:00 Uhr und Donnerstags 10:30 - 12:00 Uhr sowie nach Vereinbarung. Der Eintritt ist frei.

 

 

 

Malschule von Monika Hense in Langenhain gibt es seit einem Jahr
Vom 02.04.2008 (aus dem Wiesbadener Kurier)
Von
Martina Weyand-Ong

Ganz versteckt im ehemaligen Wochenendgebiet Weilbächer Wälder gibt es seit einem Jahr eine Malschule, in der sich auch kunstinteressierte Kinder und Jugendliche Tipps und Tricks von einer bekannten Hofheimer Malerin abgucken können. Dort hat Monika Hense in ihrem Elternhaus in der Straße Zu den Eichen nämlich ihr Atelier mit einer Malschule eröffnet. Mittlerweile hat sie 15 Malschülerinnen und Malschüler jeden Alters, die teilweise erst seit zwei Monaten dabei sind. Zehn davon waren jetzt so mutig, ihre Werke bei der Ausstellung zum einjährigen Bestehen des Ateliers zu zeigen. Dazu gehörte auch die fünfjährige Marlina, die mit ihrem ebenso alten Freund Mika seit einiger Zeit zu den Malstunden von Monika Hense kommt und damit zu den jüngsten Nachwuchskünstlerin zählt.

Das kleine Mädchen ist total begeistert von dem Malunterricht im Atelier Zu den Eichen, mit dem sie eine Reihe von anderen Malkursen bei Hofheimer Künstlerinnen fortsetzt. Die Doppelstunde meistert die Fünfjährige locker, wie Mutter Gudrun Schmidt erzählt. Und Marlina weiß auch schon jetzt ganz genau, was sie einmal werden will, wenn sie groß ist: "Künstlerin!".

Eher schüchtern dagegen ist ihr Freund Mika in Bezug auf seine Talente. Beide posieren aber gerne für Erinnerungsfotos vor ihren Werken. Sowohl Mika als auch Marlina haben sich zum einen für eine Blume mit roten Blütenblättern mit Aquarellfarben entschieden bei der Vorbesprechung mit Monika Hense. "Die Kinder können sich bei mir jedes Motiv aussuchen", sagt sie. Schließlich will die Künstlerin, dass auch ihre jüngste Malschul-Sprösslinge vor allem Spaß am Malen haben und ihre Freude beim Umgang mit den Farben entwickeln können.

Auf richtig große Talente schließen lässt sich auch bei den anderen ausgestellten Werken, zu denen Stilleben genauso gehören wie Landschaftsbilder oder Abstraktes in Acryl und anderen Techniken. Wie so oft im künstlerischen Bereich, dominiert bei den Schülern von Monika Hense eindeutig das weibliche Geschlecht. Neben dem kleinen "Quotenmann" Mika lässt sich nur noch ein erwachsener Mann von der Langenhainer Künstlerin unterrichten.

Stadtrat Georg Müller, der die Ausstellung zum einjährigen Bestehen des Ateliers eröffnete, lobte dennoch die Initiative von Monika Hense. Die bekannte Künstlerin trage mit dazu bei, dass nicht nur in der Kernstadt, sondern auch in den Ortsteilen das Kulturleben gefördert werde, lobte er. "Wenn das Schule macht, dass bereits Fünfjährige sowie Zehn- bis 14-Jährige das Malen für sich entdecken, brauchen wir uns um den Künstlernachwuchs in Hofheim keine Sorgen zu machen", betonte Müller.

Neben den Werken ihrer Malschüler konnten die zahlreichen Besucher der Ausstellung natürlich auch die Gemälde von Monika Hense in ihrem Atelier begutachten. Dazu gehören Landschaftsbilder, Blumenstilleben genauso wie Darstellungen aus der Hofheimer Altstadt oder dem Dorfkern Langenhain mit seinen Fachwerkhäuschen erstellt in den unterschiedlichsten Stilen und Techniken von der Acrylmalerei bis zu Zeichnungen mit Bleistift und Kohle.

 

Schon als Kind hat die 1950 in Frankfurt geborene Monika Hense das Malen und Zeichnen für sich als Berufung entdeckt. Gerne hätte sie deshalb auch Kunst studiert. Doch ihr Vater hielt nichts davon und drängte stattdessen die Tochter zu einer Floristenlehre. Mit dem Malen aufgehört hat sie dennoch nicht. Seit 1993 mehren sich ihre Ausstellungen, die auch über den Hofheimer Raum hinaus zu sehen sind.

 

Tag der offenen Ateliers
Kunst muß nicht ewig brotlos sein
Höchster Kreisblatt vom 9.10.2007 von Manfred Becht

Hofheim. Noch hat sie zwar einen Job, der Brot und Butter auf den Tisch des Hauses bringt. Aber sie strebe schon an, von der Kunst eines Tages leben zu können sagt die Langenhainer Malerin Monika Hense. Auf der anderen Seite kann sie sich von einigen ihrer Werke gar nicht trennen - ein echter Gewissenskonflikt, wenn sich ein potentieller Käufer für eines der Bilder interessiert.

Jetzt war dazu wieder Gelegenheit, und nicht nur bei Monika Hense. 14 Aterliers Hofheimer Künstler, eine Schneiderwerkstatt und das Zentrum für altes und neues Wissen und Handeln hatten zu den Tagen der offenen Ateliers eingeladen; nach der Premiere im vergangen Jahr schon zum 2. Mal. Und da wurden in verschiedenen Ateliers auch einige Bilder und andere Arbeiten verkauft. Bei Monika Hense hat man Auswahl. Weder bei der Festlegung der Motive, noch stilistisch legt sie sich besondere Fesseln an. In ihrer Anfangszeit hat sie viele Blumen gemalt - naheliegend für die gelernte Floristin. Mit der Zeit wurde die Palette breiter - es entstanden Stilleben, Portraits, eine Postkartenserie mit Aquarellen aus der Hofheimer Altstadt und auch viele Landschaftsbilder. Die entstehen vor allem im Atelier, vor Ort macht sie höchstens eine Skizze und Fotos. "Ich lasse mir nicht so gerne zugucken", sagt sie. Auch von Ölfarben läßt sie die Finger weg; schon wegen des Geruchs, sind diese ihr eher unsymphatisch. Lieber hantiert sie mit Aquarell- oder Acrylfarben, außerdem mit dem Zeichenstift. Auch Kurse kann man bei ihr machen.

Weil dies auf viel Interesse stößt, ist sie optimistisch, eines Tages von der Kunst leben zu können. Die Tage der offenen Ateliers sieht sie als Werbung an, und da ist sie nicht die einzige.


Ateliereröffnung
Monika Hense bietet Workshop
20.3.2007 Hofheimer Zeitung
Langenhain (Red.)-

Am Sonntag 18. März 2007 eröffnete das Atelier " Zu den Eichen"  von Monika Hense in Langenhain. Monika Hense, besser bekannt unter ihrem früheren Namen Stippler, malt seit einigen Jahren und zeigte ihr Werke bereits in mehreren Ausstelllungen. Ihre Techniken sind Aquarell- und Acrylmalerei und Zeichnungen mit Bleistift und Kohle. In Ihrer Eröffnungsausstellung zeigte sie ihre ganze Bandbreite in unterschiedlichen Stilen, Landschaftsmotive, Blulmenstilleben und ihre jüngst in Hofheim bei der Druckerei Blei & Guba ausgestellten "Weibsbilder". Ein weiterer Kunstgenuß stellten die beiden Musikkünstler von "Fortissimo" dar. Yvonne Adelmann, Sopran, sang in Begleitung von Harald Schönenborn, Renaissance-Laute, Lieder von John Dowland aus Lautenbüchern des 16. Jahrhunderts in englischer Sprache. Die hohe Besucherzahl bewies das rege Interesse des Publikums an der Bildkunst auch in Langenhain.Monika Hense bietet Malkurse an, die Anfangszeiten können individuell abgestimmt werden.

 

Nicht nur "Weibs-Bilder und ..." bei Blei & Guba in Hofheim
Kelkheimer Zeitung, Nov. 2006

Die Gäste bei der letzten Vernissage im Foyer der Druckerei Blei & Guba in Hofheim kamen weitgehend aus Hofheim. Schließlich war es ja auch eine der ihren, die dort bis zum 10. Januar ihre Bilder ausstellen wird Monika Hense, in Hofheim besser bekannt als Monika Stippler. "Weibs-Bilder und ..." hat sie diese Ausstellung überschrieben. Und es sind auch eine Reihe wohlgeformter "Weibsbilder" in der Ausstellulng zu sehen, die Montags bis Freitags von 8:30 bis 13:00 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung (06192-969-100) zu sehen ist. Jedoch - Monika Hense malt nicht nur "wohlgeformte Weibsbilder", sondern stellt hier auch Landschaften und Blumen aus. Schlileßlich ist sie von Beruf Floristin, auch wenn sie heute als Vertriebsassistentin für eine Bausparkasse tätig ist.

 

Bilder von Fachwerkhäusern
Heimat-und Geschichtsverein zeigt Aquarelle
Hofheimer Zeitung, August 2006

Langenhain (mwo) - wer im sogenannten "Sommerloch" Lust hat auf eine kleine, aber feine Kunstausstellung mit Gemälden aus dem historischen Ortskern von Langenhain, der ist im "Häuschen" des Heimat- und Geschichtsvereins bestens aufgehoben. Jeweils an den Nachmittagen des 1. Sonntags im Monat zeigt der rührige Verein, der mit seinen wechselnden Ausstellungen auch weit über die Stadtgrenzen Hofheims hinaus bekannt ist, noch bis einschließlich Oktober eine ausgewählte Sammlung der Langenhainer Künstlerin Monika Hense. Besser bekannt in der kulturellen Szene der Kreisstadt ist die Malerin als Monika Stippler, wie sie bis vor einem Jahr geheißen hat. Denn in den letzten 20 Jahren hat die Künstlerin schon des öfteren in und um Hofheim ihre Werke in Ausstellungen gezeigt. Jetzt wurde sie auch vom Heimat- und Geschichtsverein in ihrem Heimatort, bei dem Monika Hense schon seit seiner Gründung 1981 Mitglied ist, gefragt, ob sie nicht auch hier einmal ihre Arbeiten zeigen möchte. Dazu hat sie eine Auswahl von Acrylmalereien und Aquarellen zusammengestellt, die historische Motive aus Langenhain und Hofheim zeigen. Dazu gehört der Cohausentempel genauso wie etwa einige Bilder von schönen alten Fachwerkhäusern aus dem alten Langenhainer Dorfkern, von denen einige in den vergangenen Jahrzehnten abgerissen wurden. Viele der gezeigten Häuser sind Auftragsarbeiten aus den 90 er Jahren gewesen für die Sammlung von Anni Sabel (wie ihr Geburtshaus), die sich als Kreativkopf des Heimat- und Geschichtsvereins um die Ausstellungen im Vereins-Domizil kümmert und darüberhinaus stets bemüht ist um den Erhalt von historisch Wertvollem - und wenn es in Form von Bildern geschieht. Monika Hense, die als Kind nach Langenhain zog und dann hier mit dem Malen begann, hätte gerne Kunst studiert. Kurz nachdem sie 1993 ihre erste Ausstellung hatte, begann Monika Hense damit, Malkurse in der Volkshochschule und privat zu geben. Es folgten Ausstellungen im Hofheimer Rathaus, im Hessischen Landesmuseum Wiesbaden und in der Frankfurter Kunstgalerie. Außerdem gehört sie zu dem festen Stamm von Künstlern, die bei der Stadtgalerie des Gewerbevereins Industrie-Handel-Handwerk, im 2 jährlichen Rhythmus stattfindet und Kunst in die Hofheimer Geschäfte bringt, ausstellen. Bis Anfang Juli waren einige ihrer Aquarelle und Acrylmalerein sowie Zeichnungen im Rahmen der dritten "Stadtgalerie" bei der Nassauischen Sparkasse zu sehen. Viel gelobt wurden auch die Aquarellpostkarten mit Hofheimer Motiven. Mittlerweile ist Monika Hense spezialisiert auf Aktmalerei und Frauenportaits, die sie im November bei Blei & Guba ausstellt.

 

Malen für den guten Zweck
Monika Stippler - Spendenübergae an das Vincenzhaus
Hofheim (ig) -

Am 23. März 1950 wurde die heutige Langanhainerin Monika Stippler in Frankfurt geboren. Ihr Berufswunsch war schon immer zum künstlerischen Feld geneigt, dennoch absolvierte die Künstlerin eine floristische Ausbildung. Bis 1970 malte Monika Stippler nur zum Vergnügen. Anschließend konnte sie mit dem Entwerfen und Gestalten von Glückwunschkarten für verschiedene Druckereien tätig werden. Ihre erste Ausstellung fand 1993 im Foyer des Hofheimer Rathauses statt, worauf weitere folgten.

Trotz ihrer heutigen Tätigkeit als Vertriebsassistentin der Landesbausparkasse blieb ihre Neigung zur Kunst und Wille zum guten Zweck nicht unterdrückt. Aus diesem Anlaß hat die Hofheimerin sich etwas ganz besonderes einfallen lassen. Sie hat Aquarell-Postkarten mit Hofheimer Motiven gemalt und verkauft diese im Set zu 8 Karten für 7,50´€ für einen guten Zweck. Von Anfang an stand für sie fest, daß sie einen Teil des Erlöses an das Vincenzhaus, das heilpädagogische Kinderheim in Hofheim, spenden wird. Am 22. Februar setzte Monika Stippler ihre Idee in die Tat um. Sie spendete 500,00 € aus dem Erlös der Postkarten an das Kinderheim Vincenzhaus. Die Leiterin des heilpädagogischen Instituts Christiane Leonhardt-Icten, nahm die Unterstützung für die Einrichtung dankbar entgegen. Weiterer Dank geht an die Hofheimer Geschäft, welche die Karten zum Verkauf angeboten haben: Optik Waller, Buchhandlung Tolksdorf, Pizzeria Paparazzi, Papierscheune, Kaufhaus Buch, Eiscafe Venezia, Rathauscafe Rembser, Zigarrenladen Knöss, Lebensquelle, Nassauische Sparkasse, Otto-Shop, Mode nach Maß, Taunussparkasse, Blumenberg Orthopädieschuhmachermeister, Fam. Fuchs GmbH, Fam. Rohr GmbH, Fam. Sandig Tee & Geschenke, Schreinerei Löber, Mode- und Wäschehaus Hammel/Stellmann, Fam. Klopprogge GmbH, Restaurant Waldgeist, Beauty Energy, Hotel Burkhardsmühle, Fam. Klug Baumarkt GmbH, Fam. Niederhöfer GmbH, Fam. Simon, Fam. Weigand GmbH, HOFHEIMER ZEITUNG, Deko-Shop, Heizungsbau W. Gräber, Metzgerei Metge, Fam. Faust-Raumausstattung, Fam. Messer Mode- und Jeans, Lansdesbausparkasse und T.E.L. Brandschutz GmbH. Ebenfalls Dank an die allgemeine Hofheimer Bevölkerung, die die Karten gekauft und zum guten Zweck beigetragen hat. Monika Stipplers Maltechniken sind Aquarell- und Acrylmalerei, sowie Zeichnungen, mit denen sie uns hoffentlich auch in Zukunft erfreuen wird.

 

Malerin mit historischem Interesse an der Kunst
Hofheimer Zeitiung 20.1.2004
von Jürgen Dehl

Hofheim. Am vergangenen Sonntag eröffnete Stadträtin Petra Schaper (SPD) die Ausstelllung der Langenhainer Künstlerin Monika Stippler. Bis zum 4. Februar stellt diese im Rathaus-Foyer aus. Die Malerin und Aquarellistin erkundet mit den gezeigten Arbeiten ihren Bezug zur Malerei der Vergangenheit und ihr Verhältnis zu den Schönheiten dieser Welt. Vor allem gelungen sind ihr einige dekorative Sitl-Leben mit Blüten, fast kleine Portraits unterschiedlicher Blumen. Schön auch die traditionellen Stil-Leben mit Flaschen, Gläsern und Trauben. Weit reicht Monika Stipplers historisches Interesse. In ihren Aktbildern sind deutliche Elemente von Francoise Boucher (1703-1770) und jenes Malers, der ihn künstlerisch beerbte - Jean-Honore Fragonard (1732-1806) - zu sehen.  Das Bild "Prinzessinnen" zeigt eine Plastik von Johann Gottfried Schadow (1754-1850). Bei ihm tragen die Prinzessinnen Luise und Friderike von Preußen. Auch Bilder im Stile von Art-Deco - so "Mädchen mit Apfel" - gibt es.

 

Monika Stippler stellt ihre Bilder aus
von Käthe Kollwitz bis zu Powerfrau
Hofheimer Zeitung 11.3.1994

Hofheim/Main Taunuskreis (sch) - anläßlich den internationalen Frauentags eröffnete Dora Neuhold, Stadträtin der SPD in Hofheim, eine Ausstellung in den beruflichen Schulen des Main-Taunus-Kreises. Monika Stippler, Floristin und Malerin, hatte zahlreiche Bilder zum Thema "Frau" gezeichnet und gemalt. Das große Vorbild der jungen Künstlerin ist Käthe Kollwitz, deren Bildnis einen Ehrenlplatz in der Ausstellung einnahm. Eine weitere Kohlezeichnung drückt Einsamkeit aus. Frauen hinter Gittern, in sich selbst gefangen. Andere Exponate befassen sich mit der Liebe der Mutter zu den Kindern. Neben gefühlvollen, nachdenklichen Exponaten stelle Monika Stippler auch fröhliche Werke aus, und als Floristin zeigt sie eine intensive Beziehung zu Blumen und Pflanzen, die sie teils abstrakt auf Papier bringt. "Die Frau in der Kunst - und vor allem in der bildenden Kunst - ist bis in unsere Gegenwart fast nie handelnd, sondern stets Objekt gewesen", meinte Dora Neuhold in ihrer Rede vor zahlreichen Gästen der Vernissage. Erst Ende des vergangenen Jahrhunderts eroberten Frauen das von Männern beherrschte Terrain in den Akademien. "Der Werdegang und die Arbeiten von Monika Stippler sind beispielhaft für den langen und oft mühsamen Weg, den eine systematische Förderung und Ausbildung eines Talents benötigt, aber auch beispielhaft für den Erfolg eines beharrlichen und intensiven Bemühens um Anerkennung in der Öffentlichkeit", meinte Dora Neuhold ferner. Monika Stippler gibt auch gelerntes weiter und erteilt Unterricht im zeichnen und aquarellieren.

 

Rathausausstellung
Wege im Führling und Rosenbuquett
Hofheim Zeitung, April 1993

Hofheim - vorwiegend die heile Welt der Blumen, der schönen Landschaften, der kapriziösen Haustiere ist es, die die beiden Hobbymalerinnen Monika Stippler und Ingrid Wilms seit dem vergangenen Sonntag bis zum 2. Mai im Rathaus-Foyer in Form von ansprechenden Aquarellen zeigen. Keine besondere künstlerische Botschaft ist es, die die beiden Frauen zum Malen veranlasst, sondern einfach der Spaß an der Beobachtung der Natur, die Wiedergabe einer Stimmung oder eines Erlebnisses, eines Gesichtes ("Baby mit Kulleraugen"- so einer der Titel) und die Umsetzung des gesehenen mit Pinsel und Farbe. Von vornherein viele Themen hat sich Monika Stippler ausgesucht. Nicht nur die farbenfrohe, formenreiche Weilt der Blumen- mit denen sie täglich in ihrem Laden in Langenhain zu tun hat, hat es ihr angetan - auch Gesichter oder Tiere ("Frechdachs auf vier Pfoten"), Bauernhöfe, eine Bauernstube und ländliche Idylle hat sie liebevoll zu Papier gebracht. Dabei variieren die Techniken vom rein gegenständlich Abbildenden bis zu Übergängen zur Abstraktion ("Fantasie-Landschaft"). Ausdrucksvoll sind die Portaits von Mutter und Kind oder der "bosnischen Mutter", die mit ihrem fragenden Blick in die Zukunft schaut, die sonstige Blumen-Idylle ein wenig trübt ... Der Wunsch nach fremder Öffentlichkeit bewog Monika Stippler und Ingrid Wilms, sich der Kritik an ihren Arbeiten zu stellen. Für beide ist es die erste Einzelausstellung, die Möglichkeit, die das Rathaus diesbezüglich bietet, ist einer der Gründe für die "fruchtbare und vielgestaltige Hofheimer Kulturszene", wie Stadträtin Dora Neuhold es betonte.